Allerdings kommt das junge Team aus Ketsch mit der Empfehlung eines überzeugenden 33:28-Siges gegen den bisherigen Tabellenführer Bensheim-Auerbach…
Wie aber soll Ketsch geschlagen werden? Vor allem die erfahrenen Beyeröhderinnen enttäuschten zuletzt. Kapitän Ilka Held zum Beispiel hat nach ihrer Kahnbein-Operation und der dreimonatigen Pause immer noch nicht ihr Tief überwunden. Zugegeben, der zwei Jahre vorgezogene Umbruch mit den Beyeröhder Talenten braucht Zeit. Zugegeben auch, dass in Allensbach vor allem Mutter Ana Brandt und die verletzte Kreisläuferin Steffi Bergmann fehlten. Aber immerhin ließ Trainer Peter Brixner mit Held, Disselhoff, Karger und Kramer vier Spielerinnen beginnen, die zu den ersten Sieben in der letzten Saison gehörten. Folge: Der TVB legte in Allensbach erneut einen Fehlstart hin, kam nach einigen Lustwürfen erst nach einer Viertelstunde zum zweiten Treffer und lag nach 20 Minuten bereits mit 3:10 zurück.
Erst mit den eingewechselten Münch-Zwillingen kam etwas Schwung ins Spiel der Beyeröhderinnen, die allerdings alte Schwächen (Überzahlspiel, Rückwärtsbewegung) offenbarten. Die 17 Jahre jungen Sandra und Mandy Münch, die auf Vorschlag von Stadtsportbund und Wuppertaler Sportverwaltung das Goldene Triangulum 2008 erhalten, zählen gegen Ketsch neben Torjägerin Anna Brandt zu den Hoffnungsträgerinnen.
Nicht mehr dabei ist Torhüterin Vanessa Beier. Der TVB gab ihr die Freigabe für den Bundesligisten HC Frankfurt/Oder, wo bereits mit Arjenne Paap (zuletzt stark am Kreis) und Bibi Trumpf (Finger gebrochen) zwei ehemalige Beyeröhderinnen spielen. Beier soll heute bereits gegen den VfL Oldenburg ihren Einstand geben. Steffi Bergmann fällt weiterhin verletzt aus. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Lisa Nettersheim, die sich an der Schulter verletzte und in Allensbach nur zu einem Kurzeinsatz kam. Gut möglich, dass Trainer Brixner weiteren Talenten aus der erfolgreichen A-Jugend eine Chance geben wird.
Quelle: Wuppertaler Rundschau
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